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Filmkritik zu The Lodge

Fazit & Gesamtnote
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Anspruch:
Erotik/Sex:keine Spur von Erotik/Sexkeine Spur von Erotik/Sexkeine Spur von Erotik/Sex
Fantasie/Fiktion:real/authentischreal/authentischreal/authentisch
Spannung/Thrill:
Humor:weder spassig, noch amüsantweder spassig, noch amüsantweder spassig, noch amüsant
Horror/Grusel:
Action:trocken, keine Spur von Actiontrocken, keine Spur von Actiontrocken, keine Spur von Action
Romantik/Liebe:unromantisch, lieblos, kaltherzigunromantisch, lieblos, kaltherzigunromantisch, lieblos, kaltherzig
kindertauglich:nicht für (Klein-)Kinder geeignetnicht für (Klein-)Kinder geeignetnicht für (Klein-)Kinder geeignet



Vor- und Nachteile zum Film

 
gute Tonqualität
stimmige und eigenwillige Filmmusik von Saunder Jurriaans und Danny Bensi
unterhaltsam, unheimlich und psychisch beängstigende Atmosphäre, heikel für labile Personen
erinnert an RESIDENT EVIL 7, THE SHINING oder THE VISIT
passendes und düsteres sowie zunehmend verstörendes Setting in den Bergen
spezielle Kameraperspektiven, die an Filme von M. Night Shyamalan erinnern
nackte Tatsachen von Riley Keough
interessanter Schluss...


...der aber die offenen Fragen nicht beantwortet und damit schlecht ist
Bildqualität ist ziemlich mies, da die Farben oft trist und kühl sind, teils sogar fast farblos und blass. Kontrast und Beleuchtung ist nur spärlich, oft ist es dunkel
nicht immer spannend, oft sogar langatmig, trocken und ruhig
sehr eigenwillig und speziell, was nicht jedem Zuschauer gefallen wird
nicht immer klar ersichtlich, was jetzt wahr oder eine Wahnvorstellung ist
unlogisch und klischeehaft, dass sich Richard niemals meldet, versucht anzurufen oder zurückkehrt. Da es sein Wunsch war, gemeinsam die Zeit in den Bergen zu verbringen, hätte er frei machen können. Auch dass der Schnee die Hütte einhüllt
leider zu wenig Tiefgang in Bezug auf Laura, Richard, Grace, das Puppenhaus und die unheimlichen Gemälde/Bilder an den Wänden. Das hätte womöglich noch mehr Emotionen und Sympathie geweckt
etwas unüberlegtes Vorgehen von Richard am Schluss bei der Treppe. Er hätte sehen müssen, dass seine Kinder Angst haben und entsprechend anders reagieren können
kein Cliffhanger und zu wenige Twists
zu wenig Screen-Time von Alicia Silverstone und Richard Armitage





Spoilerbereich (zum Lesen bitte Text markieren)

wieso weint Laura Hall zu Filmbeginn? ist es wegen der Trennung? wie lange sind sie überhaupt schon getrennt? begeht sie deshalb Selbstmord? oder spielen andere psychische Belastungen eine Rolle?
was hat alles mit diesen kuriosen Puppen und diesem Puppenhaus zu tun? richtet das Mädchen jeweils diese Puppen so an? zeigen die Puppen jeweils die zukünftige Situation der Familie? lastet darauf ein Fluch?
hat Grace in irgendeiner Art und Weise mit dem Selbstmord von Laura zu tun?
wie lernte Richard Grace kennen und lieben, sodass er Laura verlassen wollte? was konnte Grace ihm bieten, was Laura nicht hat?
was für Pillen nimmt Grace zu sich? warum verschweigt sie es ihrem Freund und baldigen Ehemann? ist es wegen den Albträumen und Halluzinationen? oder hat sie z.B. auch Depressionen, Angststörungen oder gar Schizophrenie?
was genau arbeitet Richard, dass er immer weg muss? da sie in einem modernen Haus wohnen, könnte er Architekt sein.
warum hängen überall diese gruseligen Gemälde von diesen unheimlichen Personen an den Wänden? wer soll das sein? warum hängt die niemand ab?
warum schnappt sich Grace die Puppe von Mia und versteckt sie in ihrer Schublade? macht sie das bewusst oder in einem unbewussten schizophrenen Zustand? wieso ist sie nachts aufgestanden und hat am Klavier herumgespielt? merkt sie das überhaupt?
wieso träumt Grace immer so eigenwilliges Zeug, wo sie u.a. in den See fällt und von einem Mann nach unten gezogen wird? wer ist dieser Mann? ihr Vater? ist Grace von einem bösartigen Dämon verflucht? wenn ja, warum? seit wann? warum gerade sie?
wohin sind alle Lebensmittel oder die Kleider, Tabletten und der Weihnachtsschmuck verschwunden? wer hat das gemacht, wenn es nicht die Kinder und Grace waren? wohin ist es verschwunden? war es Grace in einem unbewussten Zustand? wenn sie es war, wo hat sie das ganze Zeug hingelegt? wirkt unlogisch und unglaubwürdig
warum verstellt Grace bei Minute 59 das Datum bei der Uhr und gibt dann Aiden die Schuld?
warum tut Mia so, wie wenn sie mit ihrem Dad am Handy spricht? nur weil sie ihn vermisst?
wer hat das Wort REPENT (bereuen, Busse tun) an den Spiegel geschrieben, als Grace sich waschen will? was soll ihre Sünde sein? hat sie ihre ganze Familie in den Tod getrieben, weil sie von einem Fluch oder Dämon verflucht ist? oder kann sie gar nichts dafür? wer spricht zu ihr? das Böse?
von wo kommt die Orgelmusik und warum blutet Grace immer aus der Nase? hat das eine Bedeutung?
was ist alles Einbildung und was ist echt? wenn die Kinder so tun, als würden sie sterben, müssen sie ja auch irgendwie verflucht sein. Warum spielen sie sonst ihren Selbstmord?
woher stammen die Zeitungsberichte, dass Aiden und Mia gestorben sind? wer hat die gedruckt und dorthin gebracht?
was ist insgesamt die Botschaft des Filmes? am Ende sieht das Böse, was natürlich nicht Hollywood-typisch und grundsätzlich - in meinen Augen - von Vorteil ist. In dem Fall gefällt mir das Ende aber nur bedingt, da viele offene Fragen unbeantwortet im Raum stehen bleiben, die den Film unlogisch und unglaubwürdig machen
warum klebt Grace am Schluss Mia und Aiden ein Klebeband über deren Munde, mit dem Begriff SIN (Sünde)? welche Sünde haben die beiden Kinder denn begangen? bringt Grace die Kinder schlussendlich noch um?
war das Haus echt, das Grace - als sie nach draussen geht - vorfindet und an der Türe klopft? oder war es nur Einbildung?
warum bringt Grace alle immer um und vor allem: warum geben die zwei Kinder vor, Selbstmord zu begehen (Aiden)? wie wussten sie, dass Grace den Verstand verliert? kam das Böse nicht bereits von Aiden? schliesslich hat er ihr weiss gemacht, dass sie alle schon tot sind, was aber nicht stimmt. Warum macht er das?



Fazit & Wertung

Fabrice
Filmkritik geschrieben am 03.09.2020


Nach einem doch sehr unheimlichen und vielversprechenden Trailer, habe ich den Horrorfilm THE LODGE des österreichischen Regisseur-Duos Veronika Franz und Severin Fiala angeschaut.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Film eine beklemmende, düstere und sehr unheimliche Stimmung und Atmosphäre aufbaut. Dies wird sowohl akustisch wie auch musikalisch und optisch erreicht und ist gerade für labile, nervenschwache oder sensible Menschen mit Vorsicht zu geniessen, da bei Minute 7 ein schockierender Selbstmord zu sehen ist.

Auch die Schauspieler und Filmfiguren sind passend gewählt und schauspielerisch professionell. Vor allem die beiden Kinder - gespielt von Jaeden Martell und Lia McHugh - überzeugen. Von Richard Armitage und Alicia Silverstone hätte man gerne mehr gesehen.

Nachdem die erste rund 15 Minuten etwas trocken und langatmig sind, wird THE LODGE Schritt für Schritt unterhaltsamer und beklemmender. Aber die Spannung und das Tempo schwankt immer wieder, sodass es zu schleppenden Passagen kommt, was schade ist.

Mich hat der Horror-Mystery-Thriller schnell an Stephen Kings THE SHINING, BLAIR WITCH PROJECT, DER EXORZIST oder an das Video-Game RESIDENT EVIL 7 erinnert. Die Gruselstimmung und die Filmkulisse (ein alleinstehendes verschneites Haus in den Bergen) überzeugt. Auch die Kameraperspektiven sind gelungen und erinnern an einige Filme von M. Night Shyamalan.

Während die Tonqualität zusammen mit der Musik für Grusel-Atmosphäre sorgt, überzeugt die Bildqualität leider nicht wirklich. Es mangelt an Farben, ist trist und kühl inszeniert und auch der Kontrast ist schlecht. Passend zum Genre geizt es nicht an Farben, ganz im Gegenteil. Dies war von den Machern vermutlich gewollt.

Leider aber ist das Ende sehr gewöhnungsbedürftig, da sehr viele Fragen unbeantwortet im Raum stehen bleiben. Es wird zwar kein Hollywood-Ende gezeigt, was in meinen Augen positiv ist, aber irgendwie mangelt es an Tiefgang und Antworten zur ominösen Grace, gespielt von Riley Keough. Man hätte in der Tat gerne gewusst, wie es weiter geht.

Achtung Spoiler: So hätte mich ebenfalls interessiert, warum gerade Grace - die übrigens auch mal nackt im Film zu sehen ist - von diesem bösartigen Fluch besessen ist. War sie der Grund des Massensuizids in ihrer Familie und Kindheit? oder war ihr Vater - der vermutlich auch bereits in dieser teuflischen Sekte war - verantwortlich für den Tod dieser Familienmitglieder? wie lange ist das her bzw. wie alt war sie damals und wo wuchs sie anschliessend auf? wofür genau nimmt sie Tabletten? gegen Halluzinationen und Wahnvorstellungen? welche Sünden hat sie begangen und warum klebt sie am Schluss Mia und Aiden ein Klebeband, mit dem Begriff »Sünde«, auf den Mund? was für Sünden haben die Kinder begangen und ist Grace tatsächlich von einem Fluch vergiftet? wenn ja, woher kommt das Böse? wieso werden diese gruseligen Gemälde im Haus aufgehängt? hat es etwas mit den Vorfahren zu tun? warum gibt Aiden vor, bereits tot zu sein und verstärkt die Paranoia von Grace mit einem eigenen Selbstmord, der nicht erfolgreich ist? warum spielt er das? dieses Boshafte kommt ja in gewisser Hinsicht bereits von ihm (und nicht von Grace). Spoiler Ende.

Dies sind nur ein paar erwähnte Fragen, zu denen ich gerne mehr Infos gehabt hätte und die den Film aus meiner Sicht verschlechtern. Hinzu kommt die teils langatmigen Szenen und die klischeehaften Horrorelemente wie z.B. ein verschneites Haus ohne Fluchtmöglichkeit, kein Strom, keine Verbindung zur Aussenwelt per Smartphone oder PC, dass der Vater - der die Reise den Aufenhalt vorgeschlagen und sich gewünscht hat - plötzlich abreisen muss, die gruseligen Gemälde an den Wänden, etc. Einiges wirkt da etwas aufgesetzt und «typisch» für einen Horrorfilm.

Übrig bleibt ein atmosphärisch starker Psycho-Horror-Mystery-Thriller, der es zwar gut meint, inhaltlich und insgesamt aber zu wenig neuartig und fesselnd ist. Viele Aspekte kennt man schon aus früheren Filmen. Es wäre durchaus mehr möglich gewesen, was die ganze Mühe und Stimmung des Filmes versaut. Einen Cliffhanger oder überraschenden Twist für einen zweiten Teil wäre ebenfalls interessant gewesen. Eine Wendung, die den ganzen Film verändert. Das wäre cool gewesen!

Für Horror-Grusel-Liebhaber - die es gerne schleichend und ohne Gore/Splattereffekte haben - absolut sehenswert, aber nicht sauber aufgelöst am Schluss.



von Fabrice männlich




gefällt 8, gefällt 8 nicht





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Filminfos zu The Lodge



Poster/Filmplakat

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Filmtitel The Lodge
Original Filmtitel The Lodge
Interne Nummer 9273
Genre Horror/Grusel, Thriller/Psychothriller, Drama
Alter
Produktionsland & -jahr Grossbritannien, USA, Kanada, 2019
Releasedatum HE 12.06.2020
Laufzeit 108min
Schauspieler Richard Armitage, Jaeden Martell, Lia McHugh, Alicia Silverstone und weitere Darsteller
Regie Veronika Franz, Severin Fiala
Drehbuch/Autoren Sergio Casci, Veronika Franz, Severin Fiala
Produzenten/Kamera Aaron Ryder, Xavier Marchand, Ben Browning
Filmmusik/Komponisten Saunder Jurriaans, Danny Bensi
IMDB Weblink The Internet Movie Database öffnen
Verleih/Distributor Impuls Home Entertainment AG
Schlagwörter Mord, Schnee, Berge, Religion, Geist, Haus, Teufel/Satan, Dämon, Böse, Familie, Selbstmord, Trennung/trennen, Fluch, Scheidung / Ehescheidung, Chevrolet

Alle Bilder & Cover © Impuls Home Entertainment AG
 

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