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Filmkritik zu Passagier 23 - Verschwunden auf hoher See

Fazit & Gesamtnote
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Anspruch:
Erotik/Sex:keine Spur von Erotik/Sexkeine Spur von Erotik/Sexkeine Spur von Erotik/Sex
Fantasie/Fiktion:real/authentischreal/authentischreal/authentisch
Spannung/Thrill:
Humor:weder spassig, noch amüsantweder spassig, noch amüsantweder spassig, noch amüsant
Horror/Grusel:weder gruselig, noch beängstigendweder gruselig, noch beängstigendweder gruselig, noch beängstigend
Action:trocken, keine Spur von Actiontrocken, keine Spur von Actiontrocken, keine Spur von Action
Romantik/Liebe:unromantisch, lieblos, kaltherzigunromantisch, lieblos, kaltherzigunromantisch, lieblos, kaltherzig
kindertauglich:nicht für (Klein-)Kinder geeignetnicht für (Klein-)Kinder geeignetnicht für (Klein-)Kinder geeignet



Vor- und Nachteile zum Film

 
basierend auf dem Bestseller-Roman von Sebastian Fitzek
gute Kameraeinstellungen und satte Farben
interessanter Schluss und Ansatz, was jetzt effektiv der Auslöser war bzw. welches «Spiel» gespielt wird/wurde


unsympathische und gleichgültige Schauspieler/Figuren
arroganter Hauptdarsteller, der als Psychologe ziemlich forsch und unglaubwürdig agiert
schauspielerisch nur mässige Leistungen
zu wenig detailliert, zu wenig Tiefe, nicht so gründlich wie im Buch - oft versteht man gar nicht, worum es eigentlich geht, wonach gesucht wird, wer mit wem verbunden ist und was genau mit Schwartz`s Familie passiert ist
eher schwache Tonqualität
unspektakuläre Filmmusik von Sebastian Pille
wie im Buch gegen Ende sehr konstruiert und chaotisch, aber im Film noch unverständlicher oder absurder dargestellt (ohne das Buch zu kennen, hätte ich den Sinn und die Verknüpfungen nicht verstanden, geschweige nachvollziehen können)
Filmkulisse sieht ab und zu unnatürlich und nach Filmstudio aus
zum Teil agiert Schwartz als Polizist einfach nur blöd und unüberlegt





Spoilerbereich (zum Lesen bitte Text markieren)

Gegen Ende erfährt man ja die wahren Absichten und Monster hinter dem Verschwinden der Kinder. Elena Beck entführt oder schmuggelt - wenn ich es richtig verstanden habe - Kinder aus dem Schiff und ermordet deren Mütter, die pädophil sind und sich an den eigenen Kindern sexuell hermachen. Sie arrangiert es immer so, als ob ein Reisebüro ihnen die Reise offeriert (vielleicht sogar schenkt), lockt so Mutter und Kind an, bringt die Mutter um und schenkt dem Kind ein neues Leben, um es vor den Misshandlungen der eigenen Mutter zu beschützen. Sie selbst könne nie etwas einem Kind antun, möchte aber gewissermassen Gutes tun, selbst wenn sie die Kinder entführt und nach Mexiko verschleppt.
Doch warum gelingt ihr das immer so gut, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen? schöpft die Crew keinen Verdacht? ist die Polizei nicht gewillt das ganze Schiff Zentimeter für Zentimeter zu erkundigen und zu untersuchen? schöpft auch der Kapitän keinen Verdacht? das wirkt etwas unglaubwürdig und unlogisch
Dass Leute auf einem Kreuzfahrtschiff verschwinden - oder verschwinden lassen werden - ist nichts Neues. Der Fall vom verschwundenen Daniel Kübelböck zeigt dies ja nach wahren Begebenheiten. Aber alles wirkt in meinen Augen gegen Ende des Filmes sehr aufgesetzt, zu konstruiert. Während der Film fast 1.5 Stunden vor sich her dümpelt, nimmt sich das Ende zu wenig Zeit für Erklärungen und Antworten, was sehr schade ist.
Warum oder woher kennt Anouk den Vornamen von Martin?
In meinen Augen kommt viel zu wenig zur Geltung, dass jeweils die Mütter ihre eigenen Kinder sexuell missbrauchen. Das ist ein gravierendes und packendes Thema, aber es wird nur in den letzten Filmminuten und damit viel zu kurz angesprochen.
Auch mehr Details zur Tochter, die eine Affäre mit ihrem Lehrer hatte, er wiederum aber ein Affäre mit ihrer Mutter anfängt, ist viel zu gering und zu oberflächlich ausgefallen. Warum hat sie es gemacht? was ist mit dem Lehrer passiert? die Mutter wusste es offensichtlich nicht und der Lehrer hat jeweils diese Videos ins Internet gestellt, korrekt?
Was genau hat Sheela (India Antony) alles verbrochen, wenn Elena die Kinder schlussendlich nach Mexiko schleppt. Haben sie Hand in Hand zusammengearbeitet oder wussten sie gar nichts voneinander? Dies würde jedoch weitere unlogische Fragen aufwerfen.
Elena wollte die Kinder offensichtlich immer schützen, doch was genau wollte Sheela eigentlich? hat sie weitere Mütter und Opfer auf dem Gewissen? oder hat sie immer die Reise gebucht und alles organisiert? was hat dann Elena genau gemacht?
Woher genau kennt die unbekannte Dame Martin`s Handynummer und warum weiss sie soviel über Martin, seine Familie und den tödlichen Ereignissen?



Fazit & Wertung

Fabrice
Filmkritik geschrieben am 22.05.2019


Nachdem ich den Psychothriller und Bestseller von Sebastian Fitzek gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die filmische Umsetzung. Bedauerlicherweise wurde ich trotz spannendem Buch ziemlich enttäuscht.

Als erstes ist die Besetzung sehr unpassend gewählt. Hauptdarsteller Martin Schwartz alias Lucas Gregorowicz wirkt sehr arrogant, unfreundlich und unsympathisch. Der Bezug oder die Interesse zu ihm - und zu seiner Familie - ist daher nur minimal vorhanden. Als Psychologe wirkt er auch viel zu rau und zu forsch. Handelt einfach nach eigenem Instinkt, ohne die Konsequenzen abzuschätzen.

Zweitens ist die schauspielerische Leistung aller beteiligten Schauspielerinnen und Schauspieler nur durchschnittlich.

Drittens mangelt es aufgrund der nur durchschnittlichen Filmmusik und der mässigen Tonqualität an Atmosphäre, Spannung, Thrill und Rasanz. Alle Kenner des Buches wissen, dass Sebastian Fitzek nach und nach eine Schippe drauflegt und es bis zum Schluss sehr spannend bleibt. Das spürt man im Film leider nicht.

A propos Schluss:
Nicht nur im Film, sondern auch im Buch, ist der Schluss sehr konstruiert und (zu) weit hergeholt. Das ist oft bei seinen Büchern leider so. Er bringt zwar meist eine überraschende Wendung - die man so nicht kommen sah - aber sie wirkt gleichzeitig auch sehr künstlich und teilweise etwas unrealistisch und überzogen. Es ist fast «zuviel des Guten».

Alles in allem fand ich, dass PASSAGIER 23 - VERSCHWUNDEN AUF HOHER SEE genau wie das Buch viele offene Fragen unbeantwortet im Raum stehen lässt. Man kennt zwar ein paar Details, aber vieles wirkt unlogisch oder unfertig. Es mangelt an Antworten und hat Logiklöcher.

Einen weiteren Punkt, den ich störend empfand, war das angesetzte Filmalter von 12 Jahren. Sebastian Fitzek ist zwar noch lange nicht so detailliert und pervers wie Stephen King, aber der TV-Film war für meinen Geschmack zu familiär, zu kindlich, zu anständig, zu soft. Der Film widerspiegelt überhaupt nicht sein Genre (Psychothriller), sondern gleicht einem billigen TV-Krimi, um möglichst viele Zuschauer zu begeistern bzw. anzulocken. Er hätte durchaus intensiver sein dürfen, mit einer Altersfreigabe von 16 Jahren.

Ich empfehle ganz klar das Buch, statt diesen TV-Film aus dem Hause RTL, der eher einer billigen Soap gleicht.



von Fabrice männlich


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Filmtitel Passagier 23 - Verschwunden auf hoher See
Interne Nummer 8595
Genre Thriller/Psychothriller
Alter
Produktionsland & -jahr Deutschland, 2018
Releasedatum HE 25.01.2017
Laufzeit 117min
Schauspieler Lucas Gregorowicz und weitere Darsteller
Drehbuch/Autoren Sebastian Fitzek
IMDB Weblink The Internet Movie Database öffnen
Verleih/Distributor Universum Film
Schlagwörter Tod, Mord, Meer, Schiff, Entführung, Kreuzschiff, Deutschland, Detective, Vater-Sohn-Beziehung, töten, Selbstmord, Gift, Mutter-Tochter-Beziehung

Alle Bilder & Cover © Universum Film
 


 



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