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Filmkritik zu Greta

Fazit & Gesamtnote
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Anspruch:
Erotik/Sex:keine Spur von Erotik/Sexkeine Spur von Erotik/Sexkeine Spur von Erotik/Sex
Fantasie/Fiktion:real/authentischreal/authentischreal/authentisch
Spannung/Thrill:
Humor:weder spassig, noch amüsantweder spassig, noch amüsantweder spassig, noch amüsant
Horror/Grusel:
Action:trocken, keine Spur von Actiontrocken, keine Spur von Actiontrocken, keine Spur von Action
Romantik/Liebe:unromantisch, lieblos, kaltherzigunromantisch, lieblos, kaltherzigunromantisch, lieblos, kaltherzig
kindertauglich:nicht für (Klein-)Kinder geeignetnicht für (Klein-)Kinder geeignetnicht für (Klein-)Kinder geeignet



Vor- und Nachteile zum Film

 
passende und ruhige Filmmusik von Javier Navarette
gute Bild- und Tonqualität
unterhaltsam und zunehmend packender
sympathische Hauptdarstellerin und Opfer
gute schauspielerische Leistungen
zweimal wird es blutig und kaltblütig...
Colm Feore als bekannter Nebendarsteller
packendes Finale...


...aber damit immer noch zu selten. Hätte ruhig eine Spur brutaler und blutiger sein dürfen à la MISERY. Lange Zeit schreckt man vor Greta nicht zurück
...das aber nicht unbedingt ideal beendet und zudem vorhersehbar ist (siehe Spoiler)
hin und wieder etwas langatmig
die üblichen Horror-Klischees (z.B. Frau macht kein Licht an, Musik wird ruhig und es folgt ein Schreckmoment, die Flucht gelingt dem Opfer nicht, weil die Türe verschlossen ist (aber sie kein Fenstesr öffnet), der Detektiv agiert alleine, etc.)
Greta (Charakter) wurde nicht tiefgründig erleuchtet/erklärt





Spoilerbereich (zum Lesen bitte Text markieren)

Warum zieht Greta diese Masche mit den Handtaschen bei all diesen verschiedenen Leuten ab? was möchte sie erreichen?
Warum sperrt sie Frances in der Spielkiste ein? was will sie denn von ihr? was ist ihr Ziel? ihr Verlangen? ihr Motiv? ist sie einfach verrückt? warum in eine solche Kiste? will sie sie für etwas bestrafen?
wie lange hält sie Samantha schon in Gefangenschaft und wozu? hat sie auch einst die Handtasche gefunden und ihr zurückgebracht, so wie es Frances und die neue Frau macht, die sich am Schluss als Erica entpuppt (leider vorhersehbar)
warum redet Greta immer von Angelo? wer soll das sein? ihr Sohn? ihr Mann heisst ja Christoph. Gibt es diese Person überhaupt oder ist alles nur krankhaft erfunden?
wie gelangt Greta an die nötige Medizin um Leute zu betäuben respektive woher hat sie diese Kenntnisse, ohne aufzufallen?
das Ende wirkt unfertig und offen. Es wäre treffender gewesen, wenn man sieht, dass die Polizei anrückt, man die Leichen im Keller entdeckt (vom Detektiv und von Samantha) und die Aussagen von Erica und Frances auf dem Polizeirevier entgegen nimmt. Auch vielleicht wie Frances sich mit ihrem Vater versöhnt. Das wäre ein befriedigenderes Ende m.E. gewesen. So wie es jetzt ist, wirkt es, als könne sich Greta wieder befreien und kommt unverschont davon, bis sie ihr perfides Spiel wieder von Vorne beginnt (mit anderen Opfern, oder theoretisch wieder mit Frances, da sie sich rächen möchte).
vielleicht etwas unlogisch, dass niemand die Schüsse hört, als der Detective erschossen wird
wieso schreibt Greta alle Handtaschen mit einem Post-It mit Namen und Telefonnummer an?



Fazit & Wertung

Fabrice
Filmkritik geschrieben am 07.06.2019


Der Regisseur Neil Jordan (DIE FREMDE IN DIR, DIE BORGIAS) inszeniert einen typischen Stalker-Film, der harmlos anfängt und zunehmend den Spannungsbogen anzieht. Dies ist auch wichtig, da der Film zwischenzeitlich etwas lahm und zäh wird, bis die junge Frances (Chloë Grace Moretz) erkennt, was für eine hinterhältige Frau Greta ist.

Optisch und akustisch ist der Thriller GRETA gelungen und zeigt eine gute Qualität. Auch die Handlung ist unterhaltsam, erinnert aber stark an bereits andere veröffentlichten Werke wie beispielsweise MISERY von Stephen King.

In Sachen Gewalt, Angst und Schrecken bleibt GRETA relativ harmlos und erst gegen Ende wird es ein bisschen blutig und gewalttätig. Dies hätte man in meinen Augen viel früher und auch intensiver inszenieren können, sodass man sich vor der psychisch gestörten Frau wirklich fürchtet. Isabelle Huppert spielt zwar gekonnt und auch Chloë Grace Moretz überzeugt, aber man hätte Greta noch ein wenig verstörter zeigen können. So kommt sie derweil nicht an Kathy Bates von MISERY heran.

Was mich alles in allem aber gestört hat sind die typischen Horror-Klischees und das mässige Ende. Siehe Spoiler.

Was ich auch enttäuschend fand, ist das Motiv oder der Grund ihrer psychischer Störung. Warum macht sie das alles und wer ist Angelo? Hier wäre ebenfalls mehr Tiefgang und Charakterbeschrieb interessant gewesen.

Besagte Klischees fand ich auch sehr mühsam, da diese seit SCREAM und anderen Horrorgrössen einfach bekannt sind und immer wieder falsch gemacht werden. So wird im Dunkeln nie das Licht eingeschaltet, das Opfer flüchtet in den dümmsten Raum statt in die Freiheit und fesselt den Peiniger nicht zuerst, um in Ruhe fliehen zu können, der Detektiv operiert im Alleingang und zieht die Konsequenzen, der Bösewicht redet zuviel statt endlich zu handeln, usw.

Schlussendlich bleibt GRETA ein durchschnittlicher Stalking-Psychothriller mit zwei guten Schauspielerinnen. Das Ende ist vorhersehbar und Hollywood-typisch. Hier wäre definitiv mehr möglich gewesen. Schade.



von Fabrice männlich




gefällt 3, gefällt 3 nicht





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Filmtitel Greta
Interne Nummer 8557
Genre Thriller/Psychothriller
Produktionsland & -jahr USA, Irland, 2018
Kinostart 09.05.2019
Releasedatum HE 18.09.2019
Laufzeit 98min
Schauspieler Colm Feore, Isabelle Huppert, Maika Monroe, Chloë Grace Moretz und weitere Darsteller
Regie Neil Jordan
Filmmusik/Komponisten Javier Navarrete
IMDB Weblink The Internet Movie Database öffnen
Verleih/Distributor Ascot Elite
Schlagwörter Blut, Mord, Pistole, Paris, New York, Polizei, Klavier, Droge/-n, Entführung/Kidnapping, Vater-Tochter-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Stalker/Stalking, betäuben, Justiz, KO-Tropfen

Alle Bilder & Cover © Ascot Elite
 

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